Insektiziede

Tagebuchauzüge, Berichte und Gedanken

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Colonia
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Insektiziede

Beitrag von Colonia » 07.02.2019, 19:50

Hoffe, ich bin hier richtig
Mir stellen sich zu dem Bereich 2 Fragen:

a)wie geht ihr mit den Insektiziden in Wald und Flur um ? Meiden oder ??????????

b) wie schützt ihr Euren Hund w i r k s a m gegen Zecken u.ä. ?
Hintergrund dieser Frage: als Fährtenhundeführer bin ich oft in Wiesen mit dem Hund unterwegs.
6 Jahre lang trug er 9 Monate im Jahr ein Scaliborhalsband, bekannt durch gute und breite Wirksamkeit, auch z.B. gegen Sandmücke, die leider auch hier auftauchen und Zeckenarten wie Auwaldzecken u.ä.
Wenn der Hund im Jahr 2 hatte, war das viel.

Allerdings mache ich mir Gedanken über w i r k s a m e n Schutz ohne Nervengift. Wobei mir z.B. Bernsteinhalsbänder u. anderes in dieser Richtung suspekt ist.

Danke für weiterführende Info`s, ab März beginnen bei uns die ersten Wettbewerbe.
Grüße aus dem Rheinland
Burkhard
Riesenschnauzer,* 26.08.2012, 42 kg,intakter Rüde
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24.09.2018 zum Einschleichen Luminal 100 1- 0 - 1
ab 13.02.2019 1,25 - 0 - 1,25
01.10.2018 Wethyrox 400 1 - 0 - 1
05.11..2018 Wethyrox 400 1,25 - 0 - 1,25
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Re: Insektiziede

Beitrag von Moni » 07.02.2019, 20:18

Hallo Burkhard,
ein Patentrezept habe ich leider auch nicht. Von Bernsteinketten und Co halte ich überhaupt nichts. Das ist meiner Meinung nach nur Geldmacherei. Wir sind hier in Südhessen Hochrisikogebiet und auch die Auwaldzecke gibt es bei uns schon seit Jahren.
Ich habe von der TÄ ein Spray auf Pflanzenbasis bekommen, damit sprühe ich Peppi vor dem Waldspaziergang ein. Ansonsten wird er ständig abgesucht. Das wird Dir mit einem Riesenschnauzer aber nicht möglich sein. Ich weiß es von meiner Mittelschnauzerhündin, bei diesem dichten Fell ist es ein Unding.
Das Spray für Peppi heisst Inuzid.
LG Moni
Peppi, geb. 1.4.2013, 9,7 kg, Havaneser(Mix?)
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Re: Insektiziede

Beitrag von Beata » 07.02.2019, 20:57

Das ist auch ein grosses Problem. Je nachdem, wo man wohnt oder sich aufhält, ist man ja mehr oder weniger von Zecken verfolgt.
Hier oben im Norden wird das auch langsam mehr, aber ab Mitte und Süddeutschland ist das schon heftig.

Ich halte immer noch sehr viel von Kokosöl, innerlich und äuserlich. Ich hab ja nun Langhaarhunde und ich reiben sie vor jedem (!) Spaziergang gründlich gegen den Fellstrich ein.
Von Bernstein & Co. halte ich auch nichts.

Hier schreibt Dr. Rückert darüber, aber leider nicht, wie man das bei einem Epihund halten kann. https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/d ... 3&ID=19231

Louis und Greta habe ich wirklich nur mit Kokosöl behandelt. Und so wie es scheint, gibt es auch keine Alternative auf natürlicher Basis.
Beata mit Hannemann und Lienchen:

Karlson und Hannemann
(Bajado, Fietemöpschen, Louis, Gretamäuschen, Basti-Kind, Tristan-Mann und verrückter kleiner Ostfriese Karlson, ..Ihr seid immer bei uns)

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Re: Insektiziede

Beitrag von Körsin » 08.02.2019, 08:11

Bei uns gibt's auch nur noch die Variante mit Kokosöl einreiben.
Wir haben allerdings auch das Glück, dass wir in einem "nicht gefährdeten Gebiet" wohnen. Heißt zwar Zecken, aber nicht die schlimme Sorte...
Wenn jemand was besseres weiß, bitte gerne hier reinschreiben. Wir sind auch für jeden Tipp dankbar!

Viele Grüße!
Kerstin / Rottweiler Hündin, 05.2013, Gewicht 45 kg
Luminal 100mg Beginn: 27.11.2017
seit dem 11.03.2018: 2 x tägl. 2 Tabl.
Dibro BE 850mg Beginn: 09.10.2018: 2 x tägl. 0,5 Tabl.
seit dem 07.11.2018: 2 x tägl. 0,75 Tabl.
Leve z. Serienunterbr.
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Re: Insektiziede

Beitrag von Colonia » 08.02.2019, 16:15

Ich befürchte, ich werde zunächst zum Scalibor zurückkehren müssen. Im März und April soll er - wenn es die Gesundheit hergibt - 4 Prüfungen laufen.
Und die kleinen , braunen Mistviecher sind da ja schon aktiv.
Kriegt er allerdings dann einen Anfall - Huston, we have a problem !
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Re: Insektiziede

Beitrag von Beata » 08.02.2019, 17:28

wäre da nicht ein spot on besser? Es ist echt zum auswachsen mit den Zecken, aber die überleben ja alle Temperaturen.
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Re: Insektiziede

Beitrag von Colonia » 08.02.2019, 20:07

Beata,
a) hatte ich mit dem spot on beim Junghund schlechte Erfahrungen
b) beim Scalibor gab es 5 Jahre lang
1) keine Beeinträchtigungen im Wohlfühlen des Hundes
2) das Wirksamkeitsspektrum ist wesentlich weiter, gerade Richtung Mittelmeerkrankheiten
3) keine Beeinträchtigungen des Geruchssinnes des Hundes bei der Nasenarbeit. Dieses Halsband wird bei vielen professionellen Such/Retuungshundestaffeln eingesetzt
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